Protokoll der Landratssitzung vom 6. Mai 2010
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2009-140 vom 14. Mai 2009 Interpellation von Felix Keller, CVP/EVP-Fraktion: Flächendeckende Erdbebenversicherung - Schriftliche Antwort des Regierungsrats vom 24. November 2009 - Beschluss des Landrats vom 6. Mai 2010 < erledigt > |
Felix Keller (CVP) dankt in seiner kurzen Erklärung der Regierung für die Antwort. Ausschlaggebend für den Vorstoss war das Erdbeben vom 5. Mai 2009 im süddeutschen Raum mit einer Stärke von 4,5, welches zum Glück in Baselland keine namhaften Schäden verursacht hat. Seither hat aber die Erde in der Region ca. 500 mal gebebt: Weil die Stärke relativ niedrig ist, hat dies niemand gemerkt. In Erinnerung dürften aber noch die Bilder aus Haiti und China sein, wo die Erde stärker gebebt hat - die Region ist zum Glück seit 1356 von einem wirklich starken Erdbeben verschont worden.
Die Verantwortung für eine schweizweite, obligatorische Erdbebenversicherung liegt beim Bund, bzw. bei dessen Finanzminister. Aber letzten Sommer wurde das Geschäft leider zur Überarbeitung zurückgewiesen. Im Gegensatz zu Hochwasser und Hagel sind Erdbeben in der Schweiz zu wenig verbreitet, so dass dafür kein Solidaritätsgedanke aufkommt. Man verlässt sich, wie der Fall UBS bewiesen hat, auf Staatshilfe. Es wird also noch ein paar Erdbeben brauchen, bis diese Versicherung eingeführt werden wird - Landratspräsident Hanspeter Frey (FDP) ermahnt den Redner: «In der Kürze liegt die Würze, es wurde eine kurze Erklärung versprochen.» -, so dass zu hoffen ist, dass es bis dahin keine weiteren Erdbeben gibt. Trotzdem ist an die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung zu appellieren, dass sie dieses Thema weiterhin aufmerksam verfolgen möge. Zum Schluss ist Klaus Kirchmayr zu danken für dessen Schützenhilfe und dessen heutigen Vorstoss, mit welchem auch der Landrat das Thema weiter verfolgen kann.
://: Damit ist die Interpellation 2009/140 erledigt.
Für das Protokoll:
Michael Engesser, Landeskanzlei
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