Protokoll der Landratssitzung vom 22. und 29. September 2016
| Nr. 897 |
45 |
| 2016-181 vom 2. Juni 2016 Interpellation von Rahel Bänziger Keel, Grüne: Nimmt der Regierungsrat die Radonbelastung der kantonseigenen Schulen auf die leichte Schulter? - Schriftliche Antwort des Regierungsrates vom 30. August 2016 - Beschluss des Landrates vom 29. September 2016: < erledigt > |
Rahel Bänziger (Grüne) beantragt Diskussion.
://: Der Diskussion wird stattgegeben.
Rahel Bänziger (Grüne) bedankt sich zunächst beim Regierungsrat für die Beantwortung ihrer Fragen, sowie für die Klarstellung, um wie viele Messreihen es sich genau gehandelt habe.
Die Votantin findet es sehr schade, dass die Daten nicht veröffentlicht werden. Sie hat ein gewisses Verständnis dafür, dass der Regierungsrat Panik unter der Bevölkerung vermeiden möchte. Dennoch ist es schade, dass die Bürger auf diese Art als unmündig dargestellt werden, diese Radonmesswerte nicht richtig interpretieren zu können.
Begrüsst wird von der Interpellantin insbesondere der Beizug eines externen Radonexperten, welcher die Sanirungen beratend begleiten wird. Dass der Kanton diese Sanierungen nun in Angriff nehmen wird, tönt schon viel hoffnungsvoller, als noch anlässlich der anderen, unzähligen Vorstösse, welche bereits zum Thema Radon gemacht wurden, nicht nur von der Interpellantin selber, sondern auch von Kollege Klaus Kirchmayr.
Unverständlich ist jedoch, wieso eine solche Radonmessung, bei welcher es nur darum geht, die Exposimeter auszulegen, nach einem halben Jahr wieder einzusammeln und auszuwerten, derart lange dauert. Basel-Stadt war diesbezüglich viel schneller. Im Jahr 2005 hat der Nachbarkanton einen Messbericht veröffentlicht, in welchem er ganz klar seine Radongebiete mit einem Messwert bezeichnet und bereits Empfehlungen für Sanierungen herausgegeben hat. Und das im Jahr 2005. Das wurde ganz pragmatisch erledigt und umgesetzt. Im Jahr 2016 merkt man im Kanton Baselland, dass hier auch etwas läuft.
Die Interpellantin dankt dem Regierungsrat nochmals für die Antworten, gewisse Sachen sind verständlich und sie hofft wirklich, dass die Sanierungen in Angriff genommen werden, sodass keine weiteren Interpellationen, Motionen oder Postulate vonnöten sind.
://: Somit ist die Interpellation 2016/181 erledigt.
Miriam Bucher, Landeskanzlei