Protokoll der Landratssitzung vom 22. und 29. September 2016

Jürg Wiedemann (Grüne-Unabhängige) beantragt Diskussion.

://: Der Diskussion wird stattgegeben.

Jürg Wiedemann (Grüne-Unabhängige) fragt die Regierung, ob sie ins Thema eingearbeitet sei, dann würde er die eine oder andere Zusatzfrage stellen. Ansonsten würde er sie via Fragestunde oder bilateral mit Regierungsrätin Sabine Pegoraro einbringen.

Landratspräsident  Philipp Schoch (Grüne) erklärt, er könne die Frage jederzeit stellen, unabhängig davon, wer auf der Regierungsbank sitze.

Jürg Wiedemann (Grüne-Unabhängige) bezieht sich auf die letzte Frage und die darin aufgeführten Tabellen und findet es auffällig, dass bei der einen Tabelle eine sehr hohe Zahl von Rapspflanzen eingetragen sei, welche entsorgt und vom Bund untersucht worden seien. Andererseits gibt es sehr wenige Pflanzen, welche offenbar kantonsintern untersucht wurden. Das sind nur zwei und das ist eine so tiefe Zahl, dass nicht vorstellbar ist, dass diese korrekt ist. Regierungsrätin Sabine Pegoraro hat bei der Beantwortung der Interpellation von Marie-Theres Beeler vor etwa drei Jahren gesagt, die Sache würde sehr seriös in die Hand genommen und sämtliche, auffällige Pflanzen würden eingesammelt und untersucht.

Es ist doch ein Widerspruch, dass nur zwei Pflanzen untersucht wurden, gleichzeitig gibt es aber entlang von Bahnstrecken x Rapspflanzen, welche offensichtlich nicht eingezogen wurden. Insofern stellt sich die Frage, weshalb diese als unauffällig taxiert werden. Wobei das Wort «unauffällig» von Regierungsrätin Pegoraro aus der damaligen Interpellationsbeantwortung stammt.

Landratspräsident Philipp Schoch (Grüne) fügt an, er gehe davon aus, dass der stellvertretende Regierungsrat, Isaac Reber, diese Frage an die zuständige Regierungsrätin weiterleiten würde.

://: Somit ist die Interpellation 2016/180 erledigt. Jürg Wiedemann hat noch eine Antwort auf bilateralem Weg zugute.

Für das Protokoll:
Miriam Bucher, Landeskanzlei