Wasserspitzmaus

Erhalt und Förderung der Wasserspitzmaus im Baselbiet

Bild Legende:

Die Wasserspitzmaus bewohnt Uferbereiche von Bächen, Flüssen sowie Teiche und Seen, die ein natürliches Ufer mit einer guten Pflanzendecke aufweisen. Die Gewässer führen idealerweise ganzjährig genügend klares, sauberes Wasser, damit die Wasserspitzmaus auch im Winter nach darin lebender Beute tauchen kann.

In den Uferbereichen gräbt die Wasserspitzmaus unterirdische Bauten oder übernimmt diese von anderen Kleinsäugern wie Maulwürfen oder Mäusen. Uferbereiche, die reich an Gängen, Totholz, Baumstümpfen und/oder Steinen sind, bieten ihr Unterschlüpfe, um vom Ufer aus auf Nahrungssuche zu gehen.

Die Wasserspitzmaus ernährt sich hauptsächlich von wirbellosen Tieren. Sie sucht 30 bis 80 Prozent ihrer Nahrung im Wasser. Sie erbeutet auf ihren Tauchgängen kleine Krebse, Wasserschnecken und Insektenlarven am Gewässergrund oder unter Steinen. An Land fängt sie durch zufälliges Stöbern Spinnen, Weberknechte, Tausendfüssler, Landinsekten und Schnecken.

Die Gestaltung von Gewässern ist für den Erhalt und die Förderung der Wasserspitzmaus enorm wichtig. Sie benötigt Gewässer mit natürlicher Bachsohle und unverbauten Uferbereichen. Bei einer Revitalisierung von Gewässern sollten diese Bedingungen daher möglichst wiederhergestellt werden.

Link: Merkblatt zur Gestaltung und Pflege von Gewässern zur Förderung der Wasserspitzmaus

Kontakte

Ebenrain, Abteilung Natur und Landschaft
[email protected]

Koordinationsstelle Kleine Säuger, Kanton Basel-Landschaft, Cristina Boschi
[email protected]

Gewässerpflegemassnahmen oder Umgestaltungen bitte im Voraus mit den zuständigen Stellen absprechen:

Tiefbauamt, Geschäftsbereich Wasserbau
[email protected]

Amt für Wald beider Basel, 
Fachstelle Wildtiere, Jagd und Fischerei
[email protected]



Adresse

Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft,
Natur und Ernährung
Ebenrainweg 27
4450 Sissach

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Tel. 061 552 21 21

 
Telefonzentrale, Schalter, Empfang
07.45 - 11.45 und 13.30 - 16.30 Uhr

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