97/40; Amtsbericht 1996; Teil 68
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| 7 Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung (LFBL) 7.1 Allgemeines Das Forum 96 war dem Thema "Persönlichkeitsbildung" gewidmet. In der Folge beschloss die Kommission der Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung folgendes: Es ist Aufgabe der LFBL, sowohl fachliche wie persönlichkeitsbildende Angebote bereitzustellen. Die Angebote der beiden Bereiche werden bezüglich Finanzierung gleichwertig behandelt. Der Einbezug von Schulpflegemitgliedern hat vor allem in der schulinternen Fortbildung merklich zugenommen. Dabei stehen Führungsfragen und Kompetenzregelungen zwischen Schulleitung und Schulpflege im Vordergrund. 7.2 Kurswesen "Was nicht gefordert wird, wird nicht gefördert.", lautete 1996 das Motto des Kursprogrammes, das die LFBL wieder gemeinsam mit dem Institut für Unterrichtsfragen und Lehrerfortbildung Baselstadt (ULEF), herausgegeben hat. Es wurden 248 Kurse angeboten, 159 (151) durchgeführt (64%). Insgesamt haben 1579 Personen (1873) an diesen Fortbildungen teilgenommen. Die schulinternen Veranstaltungen haben leicht abgenommen mit 130 (142) Veranstaltungen und 1109 (1524) TN. 221 TN haben sich in 11 Kursen ihre Kurswünsche, über die Schulhausgrenzen hinaus, selbst erfüllt. Die Teilnahme bei den Schweizerischen Kursen (SVSF) hat um rund einen Viertel zugenommen: 103 (78) TN. 846 (700) Baselbieter Lehrkräfte besuchten Kurse des ULEF, und 144 (149) Personen Angebote weiterer Fortbildungsinstitutionen. Insgesamt besuchten 4002 (3680) Personen aus dem Schulbereich Fortbildungsveranstaltungen. 7.3 Intensivfortbildung Der Semesterkurs konnte zum 5. Mal durchgeführt werden. Es nahmen 2 Frauen und 9 Männer teil. Folgende Schulstufen waren vertreten: – 1 Kleinklasse – 6 Primarschulen – 2 Berufswalklassen – 1 Sekundarschule – 1 Gymnasium (erstmals) Erstmals übernahm der Kanton für Lehrkräfte aller Schulstufen vollumfänglich die Stellvertretungskosten. Es gingen mehr Anmeldungen ein als Kursplätze zur Verfügung standen. Es konnten deshalb 4 Anmeldungen nicht berücksichtigt werden. Diese Tendenz scheint anzuhalten: An der Informationsveranstaltung im November 1996 für den 6. Semesterkurs fanden sich rund 25 Interessentinnen und Interessenten ein. Ein Beleg auch, dass dank der bisher genau 50 Teilnehmenden der Bekanntheitsgrad des Kurses gestiegen ist und nun von einer grösseren Zahl von Lehrkräften zu einem Bedürfnis geworden ist. 7.4 Beratung Im Beratungsdienst gab es anfangs Jahr einen personellen Wechsel. Durch die entsprechende Vakanz konnten weniger Beratungsbedürfnisse als im Vorjahr abgedeckt werden. In 50 Projekten konnten rund 630 Personen vom Beratungsangebot profitieren. Sie verteilten sich auf folgende Stufen:
(Behörden, Eltern, verschiedene) 7.5 Informatik Das von der Koordinationsgruppe erarbeitete Konzept für die Normalität des Informatik-Unterrichts an der Sekundarstufe I wurde von der Regierung und vom Erziehungsrat verabschiedet. Der Erfahrungsbericht "Einführung der Informatik" wurde vom Landrat zur Kenntnis genommen und der definitive Lehrplan wurde vom Erziehungsrat gutgeheissen. Das Kursangebot umfasste zwei Gebiete: die Anwenderschulung und die Integration der Neuen Informationstechnologien in den Unterricht. Die Nachfrage nach Informatikkursen ist nach wie vor gross. Vor allem im Bereich Anwenderschulung mussten Doppelführungen organisiert werden. Acht Lehrkräfte - 2 Frauen und 6 Männer - haben mit der Ausbildung zu Informatik-Kursleiterinnen und Kursleitern begonnen. Drei Schulen - eine Realschule und zwei Sekundarschulen - beteiligten sich am Pilotprojekt "Internet". Ein Bericht mit Erfahrungen und Empfehlungen für die Sekundarstufe I wurde erarbeitet. |
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