Gesamtprojekt - Basel 2001
Landrat / Parlament || Inhalt der Vorlage 1999-122 vom 15. Juni 1999
Gesamtprojekt - Basel 2001
Geschäfte des Landrats || Hinweise und Erklärungen
2. Gesamtkonzept & Strukturen
BASEL 2001 steht als Titel über dem Programm, das in verschiedensten Ausformulierungen einen Bezug zu Veränderung, Bewegung, Standortbestimmung und Gesellschaft am Anfang des 21. Jahrhunderts hat. Zeitliche, kulturelle und politische Grenzen - ihre Begehung und ihre Überschreitung werden in drei thematischen Akzenten jeweils auf einen Monat konzentriert vor Augen geführt und erfahrbar gemacht.
Mit dieser Akzentuierung wird ein Programm mit Profil ermöglicht, das durch seine zeitliche Konzentration und Verteilung auf die Jahreszeiten einerseits über das gesamte Jubiläumsjahr verteilt ist, andererseits die Programme der Institutionen und den Kulturkalender im allgemeinen nicht konkurrenziert. Innerhalb der Akzente stehen Kernprojekte im Vordergrund, die durch weitere Projekte ausserhalb des offiziellen Programms ergänzt werden können. Die Kernprojekte setzen je nach Akzent spezifische Schwerpunkte hinsichtlich Zielpublikum, Ausdrucksform und veranstalterischem Charakter.
In der Folge werden alle geplanten Teil- und Kernprojekte skizziert. Alle Projekte sind in Planung; in der Regel sind den jeweiligen Projektierungsteams, Grundkonzept resp. Auftrag, Rahmenbudget und Finanzierungsplan bekannt. Sämtliche Projekte können sich verändern resp. entwickeln. Detailangaben sind erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich.
Mit Blick auf die Realisation der Projekte wird das Verhältnis zwischen den für einzelne Projekte verantwortlich zeichnenden Projektteams oder juristischen Körperschaften und der Projektleitung BASEL 2001 für die Jahre 2000 und 2001 in spezifischen Vereinbarungen resp. in Aufträgen geregelt. Die Abschlüsse erfolgen nach Inkraftsetzung der Parlamentsbeschlüsse BS/BL betreffend das Gesamtprojekt BASEL 2001.
2.2.1. Akzent 1 (Januar)
Eröffnungsevent(s)
In Planung sind 3-4 Konzerte des in der Musikliteratur als Jahrhundertwerk bezeichnete "Sinfonie der 1000" von Gustav Mahler mit dem Sinfonieorchester Basel und verschiedenen Chören und Solisten/innen aus der Region Basel.
Das Projekt erfüllt in hohem Mass die Anforderungen an die Möglichkeit zur Mitwirkung an einem Projekt des Gesamtprojekts BASEL 2001. Zudem setzt die Aufführung des monumentalen und zugleich epochalen Werks schon in den ersten paar Tagen des Jahres 2001 einen sowohl inhaltlichen als auch "physischen" Akzent im Jubiläumsjahr; dies sowohl von der Grösse als auch von der Partizipation her.
| Projektierungsteam: | N.N. |
| Kosten: | CHF 3-400'000.-- (externes provisorisches Budget) |
| Beitrag BS/BL: | CHF 200'000.-- |
| Sponsoren: | CHF 1-200'000.-- |
"Alles bleibt anders" (Erlebnis Geschichte)
Das Jubiläumsjahr beginnt mit einer Ausrichtung auf die Bevölkerung der Region, d.h. es wird möglichst breiten Personengruppen ein Mitwirken und Miterleben ermöglicht.
BASEL 2001, das meint zunächst einmal, die Grenze in das neue Jahrtausend zu überschreiten. Derartige zeitliche Grenzgänge laden ein zu Rück- und Ausblick. So wird im ersten Akzent zuerst die historische Perspektive des Jubiläumsjahres unter dem Leitmotiv "Erlebnis Geschichte" angesprochen. Es geht darum, den Wandel der vergangenen Jahrhunderte erfahrbar zu machen, das Tempo von Wandel gestern und heute vor Augen zu führen, aufzuzeigen, was bis heute überdauert hat und Zukunftsideen in den Raum zu stellen. Die Kernprojekte vermitteln dabei die geschichtliche Perspektive über erlebbare Geschichten.
| Kernprojekt "Erlebnis Geschichte" oder "Alles bleibt anders"
An der Wende des nächsten Jahrtausends möchte man etwas erfahren über den Wandel der letzten Jahrhunderte und über das Tempo des Wandels. Auch stellt man sich die Frage, was von unserem eigenen Zeitalter übrig bleiben wird. Dieses Zusammenführen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erfolgt in Form von sechs Bausteinen. Geschichte machen: Ausstellung Geschichte erzählen: Geschicht(s)enwettbewerb Geschichte besichtigen: Geschichtsrundgänge Geschichte entdecken: 500 historische Kurzbiografien als Poster Geschichte erfragen: "History-Hotline" im Historischen Seminar Geschichte erfahren: Auftragskunstwerk zum Thema Zeiterfahrung |
| Projektierungsteam: | Historikergruppe aus allen wichtigen Institutionen der Region Basel, die sich mit Geschichte befassen. Koordination: Daniel Hagmann, Historiker (Basel) |
| Kosten: | CHF 700'000.-- |
| Beitrag BS/BL: | CHF 700'000.-- |
Parallel zu den skizzierten Aktivitäten gehört auch die Herausgabe und öffentliche Manifestation der sechsbändigen neuen "Baselbieter Geschichte" (Arbeitstitel), welche die "Forschungsstelle Baselbieter Geschichte" im Auftrag des Landrats mit einem Kredit von Fr. 9,3 Mio. 1987 begonnen hat und auf das Jahr 2001 fertigstellen wird. Damit schenkt der Kanton Basel-Landschaft der interessierten Öffentlichkeit der Region Basel zum 500. Geburtstag des Beitritts zur Eidgenossenschaft eine aus unterschiedlichsten thematischen und methodischen Gesichtspunkten und nach neuesten wissenschaftlichen Kriterien erarbeitetes Geschichtswerk. Zweifellos wird die neue "Baselbieter Geschichte" einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des (kultur)politischen Selbstverständnisses der beiden Basler Kantone leisten.
Die Forschungsstelle Baselbieter Geschichte plant für das Jahr 2001 eigene Aktivitäten, die aber mit dem Projekt "Alles bleibt anders" sowohl inhaltlich als auch organisatorisch eng verbunden sind. Das ergibt eine sinnvolle Ergänzung zum Gesamtprojekt, die einerseits der Symbolkraft des Jubiläumsjahres andererseits aber auch der Bedeutung des Abschlusses dieser wichtigen Forschungsarbeit in der Region Basel gerecht wird. Die Koordination erfolgt in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Projektes "Alles bleibt anders".
"10 x Basel anders - 10 x Basel für andere"
| Kernprojekt "10-mal Basel anders - 10-mal Basel für andere"
Die Präsentation von Basel, seiner Geschichte und Geschichten erfolgt in immer ähnlicher Form, sei es für Gäste aus Politik, Wirtschaft oder Kultur. Wie aber würde die Generation des kommenden Jahrtausends Basel vorstellen? Hierzu soll ein Wettbewerb unter Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden. Sie entwerfen ein Besuchsprogramm für einen offiziellen Gast ihrer Wahl. 10 verschiedene Programme werden durch eine Jury zur Realisierung ausgewählt. Die Gastgeber übernehmen dabei die Rolle des offiziellen Repräsentanten der Regierungen. Die Besuche werden durch Medienvertreter begleitet und sind damit auch für die breite Öffentlichkeit nachvollziehbar. |
| Projektierungsteam: | Christoph Merian Stiftung Basel |
| Kosten: | CHF 100'000.-- |
| Beitrag BS/BL: | --- |
2.2.2. Akzent 2 (August)
Im Akzent 2 wird das Miteinanderleben und Erleben thematisiert. Inhaltlich ist dieser Akzent eng verbunden mit den Fragen, die auf nationaler Ebene an der Expo.01 aufgegriffen werden. So findet auch im Sommer-Akzent im Rahmen der Kantonaltage die Begegnung von Basel und Expo.01 statt. Angesprochen und einbezogen wird einerseits die lokale Bevölkerung, andererseits erfolgt über die Expo.01 ein Transfer auf die nationale Ebene mit starker Ausstrahlung. Über die Ausdrucksform des (Volks-)Festes mit Erlebnischarakter werden möglichst viele gesellschaftliche Gruppen zum Mitwirken bewegt. Tradition und Innovation kommen in gleicher Weise zum Ausdruck. Schaffhausen als dritter Kanton im "500-Jahre Bund" ist spezieller Partner in diesem Akzent.
Der offizielle Festakt am "Heinrichstag", den 13. Juli 2001
Der offizielle Festakt zum Gedenken an den Beitritt des Standes Basel in die Eidgenossenschaft 1501 findet im Beisein kantonaler und eidgenössischer Vertreter/innen zuerst im Basler Münster statt. Im Anschluss daran ist eine originelle Dislokation (Umzug, Tramfahrt etc.) auf das Gelände der ehemaligen G80 und nach Brüglingen vorgesehen, wo für die Bevölkerung und die offiziellen Gäste ein öffentlicher Empfang der beiden Regierungen BS und BL unter freiem Himmel, in ungezwungener Atmosphäre mit Umtrunk und musikalischem Rahmenprogramm stattfinden soll. Mit dieser Form werden sowohl breite Kreise der Bevölkerung angesprochen als auch ein saisongerechter und angemessener Rahmen für das Jubiläum geschaffen. Ort(e) und Programm(e) sind in Abklärung.
Gleichzeitig soll eine Sonderbriefmarke (PRO PATRIA) mit Sonderstempel erscheinen; weitere Aktionen in der Öffentlichkeit sind geplant.
| Projektierungsteam: | Projektleitung BASEL 2001 in Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei BS und der Landeskanzlei BL |
| Kosten: | CHF 200'000.-- (provisorisches Budget) |
| Beitrag BS/BL: | CHF 200'000.-- (zusammen mit dem Volksfest der Zünfte) |
Fest der Zünfte in Basel 16.-19. August 2001
| Kernprojekt "Fest der Zünfte und Gesellschaften"
Die Zünfte und Gesellschaften gestalten ein offizielles 500-Jahre-Jubiläumsfestwochenende in Basel. Das Fest ist terminiert auf den 16. bis 19. August 2001. Das Programm gliedert sich in: eine Open-air Jazz-Nacht; den Tag der Basler Zünfte; den Tag der Schweizer Zünfte und einen Festumzug. Erwartet werden Gäste aus der ganzen Schweiz. |
| Projektierungsteam: | OK Basler Zünfte |
| Kosten: | CHF 400'000.-- (externes provisorisches Budget) |
| Beitrag BS/BL: | CHF 200'000.-- (zusammen mit dem Festakt) |
"Basel zieht um" (Kantonaltage an der Expo.01) 20.-22. August 2001
Kernprojekt "Basel zieht um"
Unter diesem Titel bestreitet Basel seine Kantonaltage an der Expo.01. Um im Kontext einer von qualitativ hochwertigen Reizen übersättigten Expo.01 attraktiv zu sein, müssen die Kantonaltage für die Mitwirkenden aber auch für die Besucher/innen selbst eine Art Grenzerlebnis werden. Das grenzüberschreitende Mitwirken der elsässischen und badischen Nachbargemeinden ist genauso fester Bestandteil des Konzepts wie das Überschreiten geografischer (Jura) und sprachlicher (Deutsch, Französisch) Grenzen.
Unmittelbar im Anschluss an das Fest der Zünfte bricht die Bevölkerung beider Basel gemeinsam auf und zieht an die Expo.01. Der besondere Reiz liegt in der Verknüpfung der alten Tradition des Umzugs mit neuen zeitgenössischen Ausdrucksformen. Grundsätzlich sind alle Reisewilligen aus der Region Basel - auch die elsässischen und badischen Nachbarn - zum Umzug zugelassen, sofern sie ein attraktives und eigenständiges Programm bieten können/wollen.
Ziel ist eine möglichst breit gefächerte und vielfältige Präsentation der Bevölkerung und ihrer Ausdrucksformen an der Expo.01. Der Basler "Umzug" und die Präsenz an der Expo.01 auf der Arteplage in Biel oder Neuchâtel dauern 3 Tage.
200 - 350 unterschiedliche fahrende Plattformen bilden den Umzug für vielfältige, wechselnde Produktionen. Alle Plattformen sind offen für viele Verwendungsformen: z.B. als Bühne, als Gaststätte, als Kinderspielplatz, als Schlafwagen, als Chorpodium, als Multimedialabor usw. Die konkrete Ausgestaltung wird der Phantasie der teilnehmenden Gruppierungen überlassen. Zwischen den fahrenden Plattformen ist Zeit und Raum für anders gelagerte Bewegungen: Wandern, Velo, Skating etc.
Die Präsenz der einzelnen Akteure/innen und Teilnehmer/innen an der Expo.01 ist nur kurz (4-8 h an 1 von 3 Tagen), je nach Programm und Präsentation. Nicht weniger wichtig ist der Weg und die gemeinsame Hin- und Rückreise aller Akteure. Die ganze Komposition bleibt ständig in Bewegung und formiert sich an der Expo.01 nach einem ausgeklügelten Plan immer wieder neu.
Die fahrenden Plattformen bleiben ständig in Bewegung und bilden zusammen eine riesige Skulptur die sich laufend verändert: etwa in eine Wagenburg, eine fahrende Stadt, ein Labyrinth usw. Wichtig sind überraschende Konstellationen, die das Expo-Publikum einladen, die künstlerischen und folkloristischen sowie emotionalen Ausdrucksformen einer Region zu entdecken. Gleichzeitig bilden die einzelnen Plattformen eine Art Schaufenster, wo unterschiedliche regionale Akteure ihre Künste, ihre Tradition, ihre musikalischen, tänzerischen und sportlichen Fähigkeiten darstellen können. Der Präsentation sind eigentlich keine Grenzen gesetzt.
Das Projekt des dreitägigen Umzugs nach durch und von der Expo.01 zurück setzt eine ausgeklügelte Logistik (Verkehrsmittel, Wegweisung, Verpflegung, (Übernachtung), Material, Abfahrts-, Durchfahrts- und Ankunftszeiten etc.) voraus, die nur durch ein professionelles Regieteam realisiert werden kann. In der Form kann das Projekt allerdings auf keine Muster oder Erfahrungswerte zurückgreifen.
Neben der technischen Leitung wird es auch eine künstlerische Leitung geben, die dafür sorgt, dass es ein gestalterisches und künstlerisches Niveau gibt.
Die veranschlagten Kosten basieren auf vergleichbaren Budgets, die andere Kantone für einen Kantonaltag ausgeben wollen.
Der Umzug sieht folgende Grobgliederung vor:
- Abfahrt und Abschied: Das Volksfest der Zünfte mündet in eine Völkerwanderung, die Sonntag Nacht (19. August 2001) aufbricht und an der immer neue Gruppierungen nach einem wohl getimten Fahrplan teilnehmen.
- On-the-Road: auf dem Weg zwischen Basel, durch den Jura über Moutier an den Bielersee.
- An der Expo.01: Der Aufenthalt mag für die einzelnen Gruppierungen nur kurz dauern, aber an der Expo.01 selber entsteht der Eindruck andauernder Ankünfte und Abfahrten.
| Projektierungsteam: | Klaus Meyer (wake up/Basler Jugendkulturfestival 2000), Elio Tomasetti, Hansjörg Walter u.v.a. |
| Kosten: | CHF 1'600'000.-- |
| Beitrag BS/BL: | CHF 1'500'000.-- |
| Sponsoren: | CHF 100'000.-- |
2.2.3. Akzent 3 (November)
Europäischer Musikmonat
Der EU-Kulturministerrat hat Basel für das Jahr 2001 die Ausrichtung eines Europäischen Musikmonats zugesprochen; zusammen mit der Stadt Riga (Lettland). Das ermöglicht der Region Basel als erste in der Schweiz, an einem offiziellen Kulturprogramm der EU teilzunehmen.
Der Akzent 3 steht im Zeichen der Musik. Musik ist nicht nur Kulturgut sondern Träger von Emotion, Konsumartikel aber auch Lifestyle. In ihr widerspiegelt sich das Tempo unserer Gesellschaft und ihres Wandels. Welchen Stellenwert wird Musik in der kulturellen und gesellschaftlichen Landschaft des nächsten Jahrtausends besitzen? Wie wird sich Musik entwickeln? Welche Wurzeln werden noch von Bedeutung sein? Während eines Monats wird man in der Stadt und im Baselbiet über das normale Musikleben hinaus mit hochwertigen Musikereignissen diesen Fragen nachspüren können. Damit erhält die Musikszene Basels die Chance, an alte Traditionen anzuknüpfen und einen neuen Anspruch im zeitgenössischen europäischen Musikschaffen anzumelden.
| Europäischer Musikmonat BASEL 2001 1. Die Region Basel soll für einen Monat ihren Kulturkalender explizit und in allen möglichen inhaltlichen und formalen Gefässen auf neue Musik ausrichten. Dabei soll die ganze Bevölkerung der Region aktiv gewonnen und involviert werden. Konzerte und Veranstaltungen finden nicht nur in Basel sondern auch in geeigneten Räumen und an speziellen Orten im Baselbiet statt. 2. Das Programm soll innovative Perspektiven für die Musikkreation und -vermittlung der nächsten Jahre eröffnen. 3. Es geht um die Kreation neuer Werke, dies in einem Musikbereich, der normalerweise als elitär und komplex gilt. Nur so ist der Einsatz namhafter Mittel zu rechtfertigen. 4. Mindestens so wichtig wie die öffentlichen Veranstaltungen des Musikmonats im Oktober/November 2001 ist die Vorbereitungsphase ab Januar 2000. Während dieser Zeit müssen die Bereitschaft und der Geist wachsen, welche die Einmaligkeit und die Tiefenwirkung des Projekts Europäischer Musikmonat ausmachen sollen. Geplant ist der frühzeitige Einbezug bestehender Ensembles, Institutionen, Firmen, Schulen, Chöre etc. in allen Phasen der Vorbereitung und Ausführung. 5. Das Programm soll durch seine Interpreten/innen, die Werke und ihre Kreateure aber auch die Aufführungsrahmen eine grosse Ausstrahlung haben, so dass sowohl Musikschaffende als auch ein interessiertes Publikum aus dem europäischen Raum nach Basel kommt. 6. Ebenfalls eine Ziel ist die Übernahme von bestimmten Programmen und Strukturen aus dem Musikmonat in das Musikleben der Region ab 2001 (Nachhaltigkeit). |
Das Programm hat eine zweifache Ausrichtung bestehend aus drei bis vier grossen Produktionen/Konzerten mit den besten europäischen Musikensembles für zeitgenössische Musik. Es ergehen Einladungen/Aufträge an Komponisten/innen und Ensembles aus Europa und der Schweiz zur Kreation und Uraufführung von neuen Werken. Das Programm wird ergänzt durch Workshops, Stages, Composers in Residence, öffentliche Proben in Institutionen und mit Ensembles der Region.
Im Gegensatz zu den Akzenten 1 und 2 betont der Musikmonat die Internationalität der Musikszene und zielt auf ein internationales Publikum.
| Projektierungsteam: | Matthias Bamert, ehemaliger Direktor der IMF Luzern (London) und Toni Krein, ehemals Manager IMF Luzern (Weggis) |
| Kosten: | CHF 6'500'000.-- |
| Beitrag BS/BL: | CHF 3'200'000.-- |
| Drittfinanzierung: | Bundesamt für Kultur, Pro Helvetia, Kulturstiftungen, Sponsoren |