Bericht Nr. 2003-180 an den Landrat
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Bericht Nr. 2003-180 an den Landrat |
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| Bericht der: | Parlamentarischen Untersuchungskommission | |
| vom: | 18. Juni 2003 | |
| Titel des Berichts: | betreffend Bericht der GPK-PUK zu den Vorkommnissen rund um den Projektablauf des Um- und Erweiterungsbaus am Kantonsspital Liestal vom 18. Juni 2003 | |
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Stellungnahme von Marie-Theres Caratsch als Kantonsarchitektin und Dienststellenleiterin HBA
12. August 2003
Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren
Besten Dank für die Gelegenheit zur Stellungnahme zum Schlussbericht.
Nach Einsicht in die Stellungnahme von Regierungsrätin Elsbeth Schneider-Kenel möchte ich hier nur noch einen Punkt erwähnen, der aus dem Bericht selber nicht in seiner vollen Bedeutung erfasst werden kann, der jedoch schlussendlich für das Gelingen des Bauprojektes, und davon darf man ja wohl reden, von grosser Bedeutung war.
Die enorm schwierige Situation auf der Baustelle im Sommer/Herbst 2000 und die Ungewissheit im Hinblick auf die Kosten erforderte konkrete Entscheide. Diese wurden umgehend getroffen. Das oberste Ziel war es, dem Nutzer zeitgerecht ein qualitativ hoch stehendes Spital übergeben zu können und die Kosten weiter zu optimieren. Die schwierige Situation konnte nur gemeistert werden, weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BUD unter der Führung der Direktion sehr eng und gut koordiniert zusammengearbeitet haben. Sämtliche Entscheide wurden gemeinsam vorbereitet, gemeinsam getragen und umgesetzt. Dieses ausgeprägte Teamdenken unter erheblichem zeitlichem und moralischem Druck motivierte die am Bau in irgendeiner Weise Beteiligten ausserordentlich stark. Dies ermöglichte - den teilweise widrigen Umständen zum Trotz - eine planmässige Übergabe des Spitals und voraussichtlich auch die Einhaltung des neuen Kreditrahmens.
Positiv zu vermerken ist zudem, dass die schwierige privatrechtliche Auseinandersetzung mit dem Architekten mit einem Vergleich erledigt werden konnte, der u.a. die Haltung des Hochbauamts im baufachtechnischen Bereich im Grundsatz bestätigte. Dadurch gelang es, ein langwieriges und kostspieliges Schiedsgerichtsverfahren zu vermeiden.
Mit freundlichen Grüssen
Hochbauamt
Kantonsarchitektin
Marie-Theres Caratsch
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