Bericht Nr. 2003-180 an den Landrat
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Bericht Nr. 2003-180 an den Landrat |
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| Bericht der: | Parlamentarischen Untersuchungskommission | |
| vom: | 18. Juni 2003 | |
| Titel des Berichts: | betreffend Bericht der GPK-PUK zu den Vorkommnissen rund um den Projektablauf des Um- und Erweiterungsbaus am Kantonsspital Liestal vom 18. Juni 2003 | |
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Stellungnahme von Alfred Oppikofer als ehemaliger Kantonsarchitekt und Dienststellenleiter HBA
6. August 2003
Sehr geehrte Damen und Herren
Hiermit bestätige ich Ihnen, den im Titel aufgeführten Schlussbericht zum Kantonsspital Liestal erhalten und studiert zu haben, und lasse Ihnen somit meine Stellungnahme zukommen.
Im Gesamten kann festgestellt werden, dass der Schlussbericht den Eindruck eines Dokuments hinterlässt, welches aufgrund grossmehrheitlich sorgfältiger und engagierter Untersuchungen entstanden ist. Die Untersuchungen dürfen wohl auch als relativ vollständig angesehen werden, obwohl die Vorkommnisse in den so entscheidenden Phasen des Vorprojekts und des Bauprojekts - insbesondere die Umstände der Erarbeitung des ursprünglichen Kostenvoranschlags - wie zu erwarten nicht mehr restlos nachvollziehbar waren.
Es ist aber auch festzustellen, dass der Schlussbericht kaum zu grundlegend neuen Erkenntnissen geführt hat, welche über die bereits von der Bau- und Planungskommission in mehreren Phasen gemachten Feststellungen hinausgehen.
Der Schlussbericht zeigt ebenfalls die Tatsache auf, dass - wie stets in vergleichbaren Situationen - die Problemerkennung im Nachhinein und in mancher Beziehung wesentlich einfacher ist, als während den eigentlichen Projekt- und Bauphasen zuvor.
In diesem Zusammenhang dürfen die Empfehlungen, zu welchen der Bericht am Schluss gelangt, in ihrer Mehrheit als gültig und umsetzungsfähig aufgefasst werden.
Was nun meine damalige Stellung und Rolle als Vorsteher des Hochbauamtes betrifft, verzichte ich auf jegliche Rechtfertigung und auf Berichtigungen. Solches ist sinnlos und weder der Sache noch Personen gegenüber zweckdienlich.
Demgemäss sehe ich von Stellungnahmen oder Konterungen zu einzelnen Aussagen und Folgerungen im Schlussbericht ab, auch wenn diese einseitig und tendenziös dargestellt sind.
Nach wie vor weise ich auf meine Antworten in der Befragung vom 28. August 2002 hin.
Betreffend andere, sich mit der Handlungsweise des Hochbauamtes befassende Aussagen gehe ich davon aus, dass die das Hochbauamt vertretenden Personen dazu Stellung nehmen werden.
Zum Schluss ist nochmals in Erinnerung zu rufen, dass ich bereits im Jahre 1998 zur Verantwortung gestanden bin, und zwar als für die Gesamtheit der Amtshandlungen verantwortlicher Amtsvorsteher. Das steht im Gegensatz zu weiteren involvierten Personen, welche längst zu ihrer Mitverantwortung hätten stehen sollen.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme verbleibe ich
mit freundlichen Grüssen
Alfred Oppikofer
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