Protokoll der Landratssitzung vom 10. September 2009

Nr. 1326

Rita Bachmann (CVP) dankt für die speditive Beantwortung ihrer Fragen sowie für die inzwischen nachgereichten Präzisierungen und gibt eine kurze Erklärung ab:


Indem der Verlad sowohl von Futter als auch von Düngemitteln als loser Ware über Förderbänder vorgenommen wird, besteht ein gewisses Gefahrenpotenzial. Ganz ausschliessen lässt sich so nicht, dass ein Kontakt von Futter- mit Düngemittel entstehen kann, was unter Umständen einen Brand verursachen kann. Eine solche Verwechslung von Material durch menschliches Versagen könnte nur verhindert werden, wenn zusätzliche Sicherheitsmassnahmen getroffen würden wie beispielsweise ein generelles Vier-Augen-Prinzip, das standardmässig angewandt werden müsste.


In der Antwort auf Frage 8 schreibt die Regierung, dass im Auhafen Muttenz vermehrt Störfallbetriebe angesiedelt werden sollen. Je nach Windrichtung könnten Zwischenfälle auch starke Auswirkungen auf die umliegenden Gemeinden haben - Muttenz und Birsfelden sind sehr nahe -, und im Hafenareal befinden sich viele Tanks. Es ist wichtig, sich dessen bewusst zu sein. Es ist zu begrüssen, dass Regierung und Hafenverwaltung der Bewirtschaftung des Auhafens grösste Beachtung schenkt.


://: Damit ist die Interpellation 2008/259 erledigt.


Für das Protokoll:
Alex Klee-Bölckow, Landeskanzlei



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