97/225: Jahresprogramm des Regierungsrates für das Jahr 1998 (Teil 2)

Landrat / Parlament - Vorlage (Fortsetzung)


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3. FINANZ- UND KIRCHENDIREKTION

3.1 Finanzen, Finanzverwaltung


- Finanzbuchhaltung als Teil von NRW - Abschluss der Einführung.


- Betriebsbuchhaltung als Teil von NRW - Fortsetzung der Einführung.


- Andere Module als Teil von NRW wie Vertrieb, Fakturierung - Piloteinführungen.


- Optische Archivierung von Lohndaten als Teil von NRW - Umsetzung des Programms.


- Erstellen weiterer Leistungsaufträge mit anderen Direktionen (ganz oder teilweise) im Rahmen von NPM.


- Ausbau des Finanzplans zum Planungsinstrument im Rahmen von NPM.


- Fortsetzung der Verbesserungsmassnahmen im Tresoreriemanagment und im Zahlungsverkehr.


- Konzept für das neue EDV-Lohnsystem.


- Reorganisation der Sach- und Haftpflichtversicherungen - Konzept und Umsetzung.




3.2 Steuerverwaltung


- Steuerperiode 1997/98


- Zeitgerechter Abschluss der Veranlagungsarbeiten.


- Weiterentwicklung des neuen Veranlagungsprogrammes COVELA hinsichtlich Anwendung bei den Unternehmenssteuern und Einführung von mehr Automation in der Veranlagung.


- Steuerperiode 1999/2000


- Neue Auflage eines Veranlagungsprogrammes für die Steuerpflichtigen (EasyTax)


- Anwendung des neuen Veranlagungsprogrammes COVELA auch bei den Unternehmenssteuern.


- Beginn der Vorbereitungsarbeiten zur Einführung der einjährigen Steuerveranlagungsperiode.


- Ausarbeitung einer Vorlage zur Anpassung unseres Steuergesetzes an das Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG).


- Qualitätskontrolle


- Auswertung der Ergebnisse der 1997 durchgeführten Qualitätskontrollen bei den Unselbständigerwerbenden.


- Durchführung von Qualitätskontrollen der Veranlagung bei den Unternehmenssteuern und den Spezialsteuern.


- Förderung der Qualität in der Steuerverwaltung durch spezielle Ausbildung geeigneter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Moderatoren für die Realisierung von Verbesserungen.


- Lösung der „Jahr 2000 Probleme" beim Steuerbezug.


- Übernahme der Eröffnung der Immobiliensteuern von den Bezirkschreibereien.




3.3 Personalamt


- Gesetz und Dekret: Inkraftsetzung des Personalgesetzes und des Personaldekretes.


- Verordnungen: Personalverordnung; Änderung von bestehenden Verordnungen über das Personalgesetz.


- Ausstellung von Arbeitsverträgen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


- Vorbereitungsarbeiten zur Umsetzung der Ergebnisse der Hauptstudie Besoldungsrevision.


- Einführung eines periodischen Personalcontrollings aufgrund der Kostenentwicklung.


- Strukturierung der dezentralen Personaldienste entsprechend der Kompetenzzuweisung gemäss der Personalverordnung.


- Überarbeitung der 2. Auflage der "Wegleitung zur dezentralen Personalarbeit" innerhalb einer Arbeitsgruppe (Personalamt und dezentrale Personalleiter und -leiterinnen).




3.4 Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann


Damit das Gleichstellungsgesetz auf kantonaler Ebene auch seine präventive Wirkung entfalten kann, müssen dessen Möglichkeiten vermehrt bekannt gemacht werden. In Zusammenarbeit mit Frauenorganisationen werden deshalb Schulungsmodule für verschiedene Adressatinnen und Adressaten angeboten und die Schlichtungsstelle für Diskriminierungsstreitigkeiten im Erwerbsleben wird bekannt gemacht.


Die Verordnung zum Schutze der sexuellen Integrität sieht Informations- und Schulungsmassnahmen für kantonale Angestellte vor. Damit soll vorbeugend für ein Arbeitsklima gesorgt werden, welches die persönliche und sexuelle Intergrität schützt.


Die Fachstelle begleitet verschiedene Arbeitsgruppen, die im Zusammenhang mit der Stärkung des Wirtschaftsstandortes und im Rahmen des Lehrstellenbeschlusses eingesetzt wurden.




3.5 Amt für Informatik


Die Anpassungsarbeiten für das Jahr 2000 bei bestehenden Anwendungen, insbesondere Steuerbezug und Motorfahrzeugkontrolle haben erste Priorität, um einen reibungslosen Betrieb auch im Jahr 2000 zu gewährleisten.


Nach Vorliegen der politischen Entscheide betreffend zukünftigem Steuersystem (1jährige Veranlagung, Bezugsmodus) wird in Zusammenarbeit mit der Steuerverwaltung entweder eine umfangreiche Überarbeitung der bestehenden Steuerapplikation begonnen oder ein Projektantrag für eine neue Informatiklösung Steuern vorgelegt.


Die Ausbreitung des Intranet und die zunehmende Nutzung von electronic mail bedingt eine kontinuierliche Anpassung der Infrastruktur und einen weiteren Ausbau der Netze. Bei den benötigten Sicherheitsfunktionen wird stark auf die im Bundesnetz vorhandenen Möglichkeiten abgestellt, aber auch die eigenen Sicherheitsmassnahmen müssen laufend angepasst und erweitert werden.




3.6 Informatik


3.6.1 Direktionsinformatik


- Weitere fachliche Unterstützung bei der Einführung Neues Rechnungswesen.


- Einführung elektronische Archivierung für Lohn und Steuern.


- Wechsel vom Betriebssystem Windows 3.1 auf NT 4.0.


- Ablösung und Erneuerung diverser alter Applikationen unter DOS.




3.6.2 Informatik-Planung und Koordination, IPK


Unsere im Internet nach aussen publizierten Daten sollen auch intern nutzbar werden. Landeskanzlei und Amt für Informatik arbeiten in diesem Projekt intensiv zusammen. (Pilotinstruktion für neue Internet-Mail, Internet-Downloading, Fax-Ausgang ab PC).


Die Basisausbildung am PC ist vielerorts abgeschlossen. Wo noch rationeller mit z.B. Textverarbeitung und Tabellenkalkulation gearbeitet werden kann, wird der Ausbildungsbedarf dienststellenweise mit den Benützern in entsprechenden Workshops bearbeitet.


- Verfeinern des Gesamtinformatikplans.


- Optimieren des Projektcontrollings.


- Überwachung des Jahr 2000 Problems (dezentrale Anwendungen Direktionen, Ebene PC-Hardware: PC-Systemdatum).


- Systematisierung von Datensicherheit/-sicherung.




Fortsetzung


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