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Begrüssung, Mitteilungen
Landratspräsident Erich Straumann begrüsst die TeilnehmerInnen und die Gäste auf der Tribüne und gibt folgende Mitteilungen bekannt:
- Da dem FC Landrat für seinen Fussballmatch gegen die Direktion der "Roche" noch nicht genügend SpielerInnen zur Verfügung ständen, bitte er alle Interessierten, sich bei Staatsweibel Rolf Gerber zu melden.
- Im Anschluss an die heutige Sitzung finde am Abend in der Cafeteria eine Orientierung durch die Projektgruppe "Hauswirtschaft" über Lernprojekte für die Hauswirtschaft statt, zu der nicht nur Landrätinnen, sondern selbstverständlich auch Landräte eingeladen seien.
- Bekanntlich begehe Daniel Müller heute seinen letzten Sitzungstag. Im Namen des Rates richte er an den Scheidenden folgende Abschiedsworte:
Daniel Müller hat 10 Jahre lang im Parlament und in verschiedenen seiner Kommissionen mitgewirkt und sein Wissen sowie seine Anliegen eingebracht. Als Krönung hat er 1993/4 den Landrat sogar präsidieren dürfen, was ihm auch gut gelungen ist. Er hat nicht nur bei dieser Gelegenheit viele Verdienste erworben, sondern auch sonst immer wieder originelle persönliche Vorstösse aus dem Boden gestampft.
Sein letzter, ganz besonderer Vorstoss erinnerte mich gerade im Zusammenhang mit seinem Beruf als Pfarrer an eine Geschichte, die sich in alter Zeit in diesem Kanton zugetragen hat. Damals war es auch bei Leuten, die nicht Bauern waren, Tradition gewesen, ein Säuli zum Zwecke der Selbstversorgung zu mästen und nach der Schlachtung die Pfarrfamilie mit Blut- und Leberwürsten zu beschenken. Einmal soll es nach einer solchen "Metzgete" im Kreise einer Familie zu einem Disput zwischen Mutter und Vater gekommen sein, weil dieser vor den Kindern die Meinung geäussert hatte, dass es nicht nötig sei, dem Pfarrer Würste zu bringen. Die Mutter habe sich schliesslich durchgesetzt und den ältesten Sohn Hansli mit dem Geschenk ins Pfarrhaus geschickt, wo es der Pfarrer mit den Worten in Empfang genommen haben soll: "Das wäre doch nicht nötig gewesen!" Dies habe Hansli zur Antwort veranlasst: "Das hat der Vater auch gesagt!"
Obwohl Du in Deinem neuen Wirkungskreis kaum eine solche Geschichte erleben wirst, wünschen wir alle Dir auf Deinem weiteren Lebensweg alles Gute und hoffen, dass Du das Geschehen in unserem Kanton nie ganz aus den Augen verlieren wirst. Herzlichen Dank für die Leistungen, die Du für das Baselbiet erbracht hast!
Der Rat bestätigt diese Abschiedsworte mit Akklamation.
Zur Traktandenliste
Landratspräsident Erich Straumann gibt bekannt, dass der Regierungsrat schriftlich beantragt habe, das Postulat 97/34 von Daniel Müller vom 6.3.1997 betreffend Umfassende Förderung der Quartiersau als natürliche Abfallverwerterin heute noch zu behandeln. Er schlage vor, diesem Wunsch zu entsprechen und das Traktandum um 11.45 Uhr einzuschieben.
://: Dieser Vorschlag und die Traktandenliste sind unbestritten.
1 96/169 Berichte des Regierungsrates vom 13. August 1996 und der Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission vom 5. Februar 1997: Gesetz über die Ausrichtung von Mietzinsbeiträgen. 2. Lesung
Marcel Metzger , Präsident der Volks- und Gesundheitskommission, erklärt, dass sich zusätzliche Bemerkungen zu diesem Geschäft erübrigten.
Detailberatung (gemäss bereinigter Fassung nach 1. Lesung)
Titel und Ingress: Keine Wortbegehren
§§ 1 - 10: Keine Wortbegehren
Rückkommen wird nicht beantragt.
Schlussabstimmung
://: Der Rat verabschiedet das Gesetz über die Ausrichtung von Mietzinsbeiträgen gemäss zweiter Lesung mit 73:0 Stimmen.
://: Das Postulat 91/260 von Ruth Greiner wird ohne Gegenstimme abgeschrieben.
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